Der Blog der Marx Gruppe

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Dienstag, 11 September 2018 17:07

Kein Platz für Rassismus und Gewalt!

Düren | Wir sind stolz auf solche Macher wie den Dürener Jo Ecker, Initiator der Dürener Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS. Der nachfolgende Artikel stammt von seiner Facebook-Seite. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung von ihm.

„Uns tut diese blöde, unüberlegte Aktion so was von leid“, „Wir haben das nicht gewollt“, „keiner von uns ist ein Nazi, im Gegenteil“, „Wir würden uns gerne bei allen entschuldigen, denen wir mit unserer Scheiß-Aktion Schaden zugefügt haben“, „Könnten wir die paar Sekunden Bull-Shit doch rückgängig machen“,

Dies sind die Aussagen von 7 Jugendlichen, die vergangene Woche auf einem Foto vor einer Dönerbude mit der Fußballmannschaft den Hitlergruß gezeigt haben und danach einem (berechtigten?) Shitstorm ausgeliefert waren. Einer von ihnen bat unsere Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS um Hilfe.

Wir sollen Menschen helfen, die einen Hitlergruß gezeigt haben? Warum gerade wir? Mit gemischten Gefühlen fuhr ich zum Heimatort der Jugendlichen hin, im Koffer ein Banner, das ich vorsorglich entworfen hatte.

Die Jungs, die mich dort erwarten, begrüßten mich und bedankten sich für mein Kommen. Alle haben mir in langen Gesprächen schnell glaubhaft gemacht, dass ich es hier nicht mit Menschen rechter Gesinnung zu tun hatte. Hier waren junge Menschen, die einen unüberlegten Fehler gemacht haben, der ihnen leid tut. Sie würden alles dafür geben, diese menschenverachtende Geste rückgängig zu machen. Ich zeigte ihnen mein Banner und schlug Ihnen vor, sich mit diesem fotografieren zu lassen. Alle waren sofort einverstanden damit.

Wir appellieren an das Umfeld, die Jungs, einige mit Migrationshintergrund, die während des ganzen Gesprächs mir 100%ig glaubhaft gemacht haben, dass ich es hier nicht mit Jugendlichen aus der Rechten Szene zu tun habe, sondern mit demokratisch denkenden Menschen, die durch einen großen Fehler jetzt von Vielen an den Pranger gestellt werden.

Viele Menschen mit menschenverachtenden Gedanken halten sich in unbehelligt in der Mitte unserer Gesellschaft auf, ohne dass man mit dem Finger auf die zeigt. Aber diese Jungs werden von vielen abgestempelt als Nazis.

Nach wie vor werde ich friedlich gegen alle kämpfen, die Rechtes Gedankengut verbreiten. Aber was soll ich bei den sieben Jungs bekämpfen? Dieses Gedankengut ist bei ihnen schlicht und einfach nicht vorhanden! Bis auf den einen großen Fehler, dies bestätigen auch Menschen aus ihrer direkten Nähe, ist keiner von ihnen bisher in diesem Thema aufgefallen. Als ich abends wieder nach Hause fuhr, hinterließ ich 7 Menschen, die ein bisschen erleichtert waren und die meine Freunde geworden sind!

Gebt Ihnen eine Chance! Eine Chance, die jeder verdient, der einen Fehler macht!

Jo Ecker, Initiator der Dürener Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/fussballspieler-aus-verein-ausgeschlossen-100.html

Quelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1898250696926645&set=a.659963254088735
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Freitag, 04 September 2015 08:58

Flüchtlinge: Wie Unternehmen helfen können

Die nachfolgende Idee/Initiative stammt aus unserm internen Mitarbeiter-Forum. Wir möchten damit einen Beitrag zu unserer unternehmerischen Sozialverantwortung leisten.

Du arbeitest in einem Unternehmen, das Flüchtlingen einen guten Start in Deutschland ermöglicht?

Du bist Unternehmer und möchtest Dich ebenfalls engagieren?

Wie hilfst Du?

Inspiriere andere Menschen mit Deiner Idee, entweder hier oder in diesem Beitrag unserer Facebook-Seite.

#IchMarxBunt #AylanKurdi #RefugeesWelcome‬ #Sozialverantwortung

fluechtlinge

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Meisten von Euch haben wahrscheinlich heute Morgen das Foto des toten Flüchtlingskinds vor Bodrum gesehen! Ich möchte euch Allen das folgende Angebot unterbreiten: Jeder, der sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagiert, erhält bis auf weiteres eine Stunde Zeitgutschrift pro Woche auf seinem Arbeitszeitkonto. Dreht der Chef jetzt "ganz am Rad"? Nein, das tut er nicht, denn: Ein ähnliches Angebot bezüglich ehrenamtlichen Engagements sollte es ohnehin im kommenden Jahr geben. Aus gegebenem Anlass möchte ich dieses Angebot vorziehen. Ich bitte Euch: Macht regen Gebrauch davon! Herzlichen Dank Euer Chef Hartwig Marx P.S. Laut Stadt Düren wäre in den folgenden Handlungsfeldern eine Betreuung durch ehrenamtliche Helfer wünschenswert: http://www.dueren.de/buergerservice/rathaus/aemter-und-betriebe/sozialamt/fluechtlinge/handlungsfelder/

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