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Wertschätzung

Wertschätzung als Erfolgsfaktor - Der Mensch im Mittelpunkt

Düren | Faktor A - Das Arbeitgebermagazin veröffentlicht in seiner Online-Ausgabe eine Reportage mit unserem Geschäftsführer Hartwig Marx

Engagierte und kreative Mitarbeiter sind überall gefragt – aber nicht leicht zu finden. Unternehmer wie Hartwig Marx bekommen sie – weil sie ihnen mit Wertschätzung begegnen und Entscheidungsspielraum lassen.

Hier Auszüge aus der Reportage:

Raus mit allen, die fachlich, nicht aber menschlich überzeugen: Hartwig Marx hat seine Leitungsriege konsequent ausgetauscht. Heute arbeiten für ihn Führungskräfte mit Kraft zum Führen. Die unterstützen die Mitarbeiter darin, ihre Stärken einzubringen. Das ist ihre Aufgabe, für den Unternehmenschef die schönste überhaupt: Führen. „Ein erfolgreicher Mitarbeiter ist nicht ­immer glücklich“, sagt Marx, „aber ­ein glücklicher Mitarbeiter ist immer erfolgreich.“

266 Mitarbeiter beschäftigt die Marx Gruppe in Düren am Nordrand der Eifel. Ihr Kerngeschäft ist die Automation, doch längst sind neue Sparten dazugekommen, von der Industriemontage bis zur Wassertechnik. Das Unternehmen expandiert, auf 400 Mitarbeiter soll es in den nächsten beiden Jahren anwachsen. Bewerber gebe es genug, sagt Marx, „es hat sich herumgesprochen, dass wir Menschen gut bezahlen – und behandeln.“ Mit Anstand nämlich und mit Respekt. „Über diese Werte ­lasse ich nicht mit mir diskutieren“, sagt der 53-Jährige. Höchstens darüber, wie man optimal danach handelt.

Schon als der Elektroingenieur vor zwei Jahrzehnten die ersten Mitarbeiter einstellte, hatte er eine Richtschnur: fair mit Menschen umgehen, auch mal loben und oft Danke sagen. „Das hat mir meine Mutter mitgegeben.“ Um zu führen, ist jedoch mehr gefordert, erkannte Marx bald: Führen heißt, diese Werte im ganzen Unternehmen zu verankern. Jene zu fördern, die diese Werte leben. Und sich von allen zu trennen, die sie ignorieren. Also tauschte Marx seine Führungsetage aus. Und schwört seitdem die Neuen auf seine Werte ein.

Führen heißt dienen

[...] Bei der Marx Gruppe hat sich dieser Prozess gut fünf Jahre hingezogen. „Heute“, sagt der Unternehmenschef, „würde ich unter jeder meiner Führungskräfte selbst gern arbeiten.“

Weil seine Leute verstanden haben, dass Führen auch dienen heißt. Anderswo wird oft genug anders übersetzt: Führen heißt befehlen. Doch das geht immer häufiger schief. Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nicht mit Befehlsempfängern anpacken. Gebraucht werden engagierte Mitarbeiter, die den Mund aufmachen und Ideen einbringen. Doch genau jene schauen bei der Wahl des Arbeitgebers genau hin, ob im Betrieb Wertschätzung auch glaubwürdig gelebt wird – erst recht, seit der Arbeitsmarkt für gut Qualifizierte oft Alternativen bereithält.

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Ins Gespräch kommen

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Hartwig Marx in Düren beschäftigt sich mit seinen Leuten. „Mir ist es wichtig, mich nicht als jemand Besseren zu sehen und jedem von ihnen aufrichtiges Interesse entgegenzubringen.“ Der Dank dafür besteht nicht nur in Loyalität, sondern vor allem in Ideen- und Arbeitsfreude – und damit Produktivität. „Früher haben mir die Menschen gesagt: ‚Klar kannst du Gutes tun, aber damit verdienst du kein Geld‘“, erzählt Marx. „All denen beweise ich Jahr für Jahr das Gegenteil.“

Marx steht nun vor der Frage, ob die Wertschöpfung durch Wertschätzung auch ohne ihn läuft. Er will sich rausziehen aus dem Tagesgeschäft. „Der Laden muss auch ohne mich laufen.“ Mit Mitarbeitern, die in seinem Sinne agieren – aber eigenständig. Aber sind die schon so weit?

[...] sich hinterfragen und sogar überstimmen zu lassen.

Das erfordert Größe und Mut. Nicht jede Führungskraft mag sich mit flachen Hierarchien anfreunden und mit Mitarbeitern, die Mitentscheider werden. Wer sich davor ängstigt, dem fehle die Kraft zum Führen, sagt Hartwig Marx. Schließlich gebe er ständig ­Impulse, stelle Weichen und treibe ­Projekte voran; die Fäden laufen ja ­weiterhin bei ihm zusammen. Wenn er Angestellten bei privaten Problemen hilft, Jobs an Bewerber mit miserablen Zeugnissen vergibt und Führungskräfte austauscht, falls die es an Respekt gegenüber Kollegen vermissen lassen, gestaltet er zugleich die Zukunft der Marx Gruppe. „Ganz egoistisch“, findet sich Marx dabei. „Ich mache das ja nicht zuletzt, damit es mir selbst gut geht.“ Und der Firma.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf der Faktor A-Internetseite.

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